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Norbert Paul
"Lebe natürlich und frei,
in Liebe und Achtsamkeit"

Druidentor

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Das Interview mit Fokus-Online




Der Neue Abendländische Schamanismus






Alte Pfade - Neue Wege
Video-Buchvorstellung
ISBN 978-3-934291-86-7

Preise: 18,80 Euro (D)
Kindel-Edition  14,99 Euro

Der Neue Abendländische SchamanismusISBN 978-3-934291-64-5
Preise: 19,80 Euro (D)20,40 Euro (A) / 34,80 SFR

Runen-Qi-Gong -Das Übungsbuch
ISBN 978-3-934291-63-8
Preise: 14,80 Euro (D)

15,30 Euro (A) / 25,20 SFR
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Ich beginne mit einem ganz klaren und deutlichen NEIN !!!

Naturspiritualität, wie auch Schamanismus und Druidentum sind weder böse, sind nicht dunkel und primitiv, sind nicht okkult, oder treiben ihr Unwesen mit den Mächten der Finsternis, wie es die christlichen Krichen gerne darstellen! Diese Betätigungen bleiben denen vorbehalten (Kirche).

Eine schamnische oder druidische Lebensweise bedeuten nichts weniger als das pure und wahre Leben in Einklang mit der Schöpfung zu leben, zu feiern und zu zelebrieren. Ein naturspirituelles Leben bedeutet nicht weniger, sondern mehr Lebensqualität, mehr Gesundheit, mehr Sinn und Zufriedenheit!!!

Der hier vorgestellte Neue Abendländische Schamanismus ist eine zeitgemäße Wiederherstellung einer naturspirituellen Lebensweise hier im westlichen Kulturkreis. Ziel ist es, in Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung, wieder mehr und mehr in Einklang mit der Schöpfung und ihren ewigen Regeln und Rhythmen zu kommen. Um dies zu erreichen, wurde das Beste aus alten Zeiten mit den neusten Erkenntnissen der Gegenwart in Verbindung und in Einklang gebracht.So entstand ein klares und leicht verständliches Lebensmodell, die so genannte Abendländische Schöpfungsspirale, die speziell unseren westlichen Gedankenmustern und realen Umwelt entspricht.

Die Arbeitsweisen, Rituale und Methoden noch lebendiger naturspiritueller schamanischer und druidischer Gemeinschaften halfen zuerst einmal, das Wesen dieser Lebensweise zu verstehen. Auch die in geschichtlichen Überlieferungen vorhandenen Informationen über druidische und naturspirituelle Praktiken hier in Europa mussten erst einmal ausgiebig studiert werden. Nach und nach wurden die noch lebendigen schamanischen Vorbilder, mit den geschichtlichen Hintergründen unseres westlichen Kulturgutes, unserer hiesigen Tierwelt, Pflanzenwelt, sowie unseren Mythologien und Denkweise, in Übereinstimmung gebracht. Rituale, Praktiken, Methoden, Anwendungen und Sichtweisen wurden solange verändert, ergänzt und umgestellt, bis ein klares und nachvollziehbares Modell einer naturspirituellen westlichen Lebensweise entstand. So entwickelte sich über Jahre hinweg die Abendländische Schöpfungsspirale, welche durch eine eigene Schöpfungsgeschichte erzählt wird. Sie stellt die gesamte Schöpfung und deren Entwicklung dar, vom Anfang bis zum scheinbaren Ende. Aus ihr abgeleitet, bilden das Abendländische Medizinrad, das Abendländische Lebensrad, und das Abendländische Körper-Geist-Rad sowie zahlreiche andere Ableitungen. Es sind ganz konkrete Werkzeuge zur persönlichen, wie auch gesellschaftlichen Entwicklung.

Aus dieser schöpfungsorientierten Sicht- und Lebensweise, ergeben sich eine Vielzahl von Aktivitäten, die uns mit der uns umgebenden Schöpfung in Einklang bringen. Jahreskreisfeste, Schwitzhüttenrituale, Trance-Arbeit, Naturrituale, Kräuter- und Pflanzenkunde, und alte Handwerkegehören ebenso dazu, wie schamanische Aufstellungsarbeit, Andersweltreisen, Meditationen, Cord-Cutting, Heilkreise und Energiearbeit unterschiedlichster Art. Auch die Kampfkunst, als ein wichtiger Teil der Übernahme von Selbstverantwortung, hat hier ihren Platz und vervollständigt diese Sicht- und Lebensweise.

Sinnvoll und notwendig erschien mir dies, da zur Zeit hier in unserem westlichen Kulturkreis in überwiegender Zahl Kopien „fremder“ und/oder scheinbar „alter“ schamanischer Kulturen und druidischen Wirkens zu finden sind. Doch diese sind uns fremd und funktionieren am besten in ihrem Ursprungsland. Oder sie sind zu alt, oft nicht wirklich nachweisbar und wenn sie funktionierten, dann am besten zu ihrer jeweiligen eigenen Zeit. Sie können für uns heute und hier im Westen nur ein Beispiel für eine eigene Form der schamanischen Arbeit sein. Dies bestätigt mir immer wieder meine bisherige Arbeit mit dem Neuen Abendländischen Schamanismus. Sie zeigt sich als überaus kraftvoll und transformierend, mit Ergebnissen, wie man sie nur aus den Ursprungsländern anderer schamanischer Kulturen und geschichtlichen Erzählungen kennt. Es findet echte Transformation statt und Dinge an denen man schon seit Jahren fest hängt, lösen sich plötzlich und kommen in Fluß. Mit der klaren Erkenntnis, dass wir keinen Vermittler brauchen, der zwischen uns und dem Schöpfer steht, sondern jeder Einzelne von uns, selbst Teil der Schöpfung und damit persönlich und untrennbar mit ihm verbunden ist, gehen wir den Weg durch den Jahreskreis, das Lebensrad und die Schöpfungsspirale, selbstbewusst, selbstbestimmt und als freie Menschen.

Gerade die Bedeutung von Freiheit hat einen großen Stellenwert im Neuen Abendländischen Schamanismus. Es gibt keine Vorgaben wie Sie Ihren Schöpfer ansprechen, oder die Energien, Kräfte und Wesenheiten benennen die uns umgeben. Gleich ob keltisch, druidisch, germanisch, nach WICCA oder Pagan-Tradition, oder sogar christlich, alles ist erlaubt und gut, solange keine Missionierung und Doktrinierung damit verbunden ist. Letztlich sind dies alles nur von Menschen definierte Bezeichnungen. Ihr wirklicher Inhalt findet nur über das Herz den Weg zum Urbewusstsein und der Schöpfung. Sich mit dem Neuen Abendländischen Schamanismus zu beschäftigen bedeutet natürlich Veränderung und ich verstehe auch, dass Veränderung vielen erst einmal Angst macht. Doch liegt der Sinn des Lebens nicht darin Angst zu haben und Stillstand zu bewahren, sondern sich zu entfalten und schöpfungsrichtig zu entwickeln. Der Satz - Das einzig Beständige ist der Wandel – ist die wohl kürzeste Zusammenfassung des Schöpfungsprozesses. Es würde mich freuen, wenn ich Sie mit diesen Zeilen neugierig, oder auch ein wenig nervös machen konnte. Das sind die besten Voraussetzungen, einmal näher hin zu schauen worum es hier geht und sich dem Neuen Abendländischen Schamanismus über Workshops, gemeinsame Feste und Literatur zu nähern. Seien Sie gewiss, es passiert nichts schlimmes, nur das wahre Leben, und genau dazu lade ich Sie ganz herzlich ein.


Einige Worte zur Kirche und Schamanismus/Heidentum. Lange vor der für uns hier im westlichen Kulturkreis relevanten christlichen Kirche, gab es schamanische und druidische Stammeskulturen, die eine sehr komplexe Vorstellung der Schöpfung und des Menschen als Teil dieser Schöpfung hatten. Mehrdimensionale Schöpfungsmythen zeigten die Wirkungsweise der Schöpfung und den Weg des Menschen innerhalb derselben. Entsprechend kannten die Menschen ihre Bedeutung und ihren Platz in diesem Universum und lebten ihre Verbundenheit mit der Welt und dem Kosmos um sie herum. Sie standen selbst direkt in Kontakt mit der Schöpfung und dem Schöpfer. In dieser Zeit waren die Stämme und Völker durch Handel und Wanderschaft miteinander verbunden. Sie waren in so genannten vernetzten heterogenen Reichen oder Kulturen organisiert, wie z. B. die Kelten. In solch heterogenen Vernetzungen und in einer Kultur, in der jeder Einzelne mit der Schöpfung und dem Schöpfer verbunden ist, tun sich natürlich machtorientierte Individuen oder Strukturen sehr schwer. Die Menschen sind frei, selbstbestimmt, selbstbewusst und selbstverantwortlich. Das ist eine Herausforderung für jeden „Führer“, denn die Menschen entscheiden frei, wem sie folgen wollen und wem nicht. Machtgier hat hier nicht wirklich eine Grundlage. Macht benötigt streng hierarchische zentralistische Strukturen. Das hat uns am deutlichsten das unersättliche römische Reich gezeigt. Mit dem kirchlich organisierten Christentum stellte sich nun ein Papst und sein gesamter Klerus, zwischen Gott und den Menschen. Mit Rom als Zentrum und einem streng hierarchischen Organisationsaufbau wurde ein Machtimperium geschaffen. Schnell erkannten machtbewusste weltliche Führer, wie Fürsten, Königen und Kaiser, das ungeheure Machtpotential das in diesem monotheistischen Machtkonstrukt liegt. Nach anfänglichen Rangeleien zwischen weltlichen und kirchlichen Machthabern, schlossen sich die beiden zum gegenseitigen Vorteil zusammen. Die weltlichen Machtgierigen waren es letztlich, die der Christianisierung zum eigenen Vorteil mit Gewalt zum Durchbruch verhalfen. Aussagen wie – Ein Gott ein Herrscher – oder die Bezeichnung – König von Gottes Gnaden entband jeden Herrscher von der Zustimmung durch die Menschen und seiner Verantwortung ihnen gegenüber. Der König oder Führer war nun nicht mehr der höchste Diener des Volkes, sondern das Volk hatte ihm, der von einer höheren Macht in dieses Amt berufen wurde, zu dienen. Bis in die heutigen Tage besteht diese Verbindung von Kirche und Machtgierigen. Wer sich einmal die Mühe macht und sich die Bilder von Diktatoren der letzten hundert oder zweuhundert Jahre ansieht, der findet immer hohe Kirchenvertreter neben den Menschenschlächtern. Selbst die amerikanischen Präsidenten wie Georg. W. Bush und Obama, die zahlreiche wirtschaftliche Angriffskriege führen, erhielten beim Papst eine Audienz, ohne Kritik oder Mißbilligung ihrer Handlungen befürchten zu müssen. Doch das Wahre und Echte findet immer einen Weg zu überleben, selbst über Jahrhunderte hinweg. So hat die Kirche es nie wirklich geschafft das heidnische Gedankengut ganz aus den Menschen zu treiben. Dort wo dies nicht funktionierte hat sie es eben assimiliert und als kirchliche Errungenschaft dargestellt. So gibt es kaum einen hohen Kirchenfeiertag der nicht ein umgedeutetes heidnisches Fest ist, oder Klosterkräuter, die nicht schon seit Jahrtausenden Anwendung bei den Heilern und Schamanen der heidnischen Völker fanden. Doch bin ich deswegen nicht böse oder verstimmt. Es musste so kommen. Die Zeit vom Beginn der Christianisierung bis heute war sicher eine wichtige Entwicklungsphase, aus der es viel zu lernen und zu erkennen gibt. Letztendlich sind Christen, wie alle Angehörigen monotheistischer Religionen, die sich ja nicht von den hier beschriebenen Folgen und Auswirkungen der Christianisierung unterscheiden, nichts anderes als fehlgeleitete Heiden, die wir gerne und mit offenen Armen wieder aufnehmen in den Schoß der Schöpfung.


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